Die Mover

Schon seit fast 10 Jahren setzen wir uns gemeinsam mit Bewegung
auseinander. Um einige Einflüsse zu nennen: Capoeira, Crossfit,
Yoga, Brazilian Jiu-Jitsu, Tricking. Doch als wir 2015 den Movement–X
Workshop von Ido Portal besucht haben, hat dieser unsere bisherige
Auffassung vom Training in Frage gestellt.

In den folgenden Jahren, eigneten wir uns ein anständiges Bewegungs-
repertoire an, das wir laufend erweitern. Bestehende Bewegungen zu
pflegen, die zum Teil beeindruckte Blicke auf sich ziehen, macht uns
gleichermassen Spass, wie als blutige Anfänger neues Terrain zu betreten.

Während unseres Werdegangs konnten wir beiläufig schon viele
andere Menschen für Bewegung begeistern. Dabei lernten wir,
an verschiedenen Levels anzusetzen und konnten so differenzierte
Lernprozesse entwickeln. Unsere Intention ist es, solche Erfahrungen
und unsere Inhalte, möglichst vielen zugänglich zu machen und
gemeinsam neues zu Entdecken.

Denn jeder ist von Natur aus ein Mover. Beobachtet man Kinder
so sieht man, dass Bewegung Welt- und Selbsterfahrung bedeutet.
Dieser Erkundungsdrang wird bei den meisten im Laufe des Lebens
stark gehemmt. Unser Bedürfnis ist es, anderen diesen Drang wieder
zum Leben zu erwecken. So wie es uns inzwischen zur Gewohnheit
geworden ist, dem zu folgen.

 

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Cem

Die Movement Practice ist grundsätzlich eine Human Practice. Ich liebe es die Bewegungsmöglichkeiten der menschlichen Anatomie zu erkunden
und mich dadurch auch ausserhalb des physischen immer wieder neu kennen zu lernen.

Denn durch verschiedene Bewegungsszenarios, werden verinnerlichte Konzepte wie beispielsweise von Angst, Kraft und Wille aufgerüttelt und neu arrangiert.

Unersättlich ist jedoch mein Bedürfnis, jeweils perfekte Methoden für bestimmte Bewegungsziele zu entwickeln, auszuprobieren und diese dann wieder zu verbessern.

Um schliesslich meine Mitmenschen damit vertraut zu machen und sie dadurch selbst auf den Geschmack von einem erweiterten Körper- und Bewegungs-bewusstsein zu bringen.

 
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Dave

Movement zeigt mir immer wieder von neuem, dass ich in einem unendlichen Geflecht von Baustellen stecke.

Im Grunde genommen ist ein Handstand, die komplexere Form von am Boden krabbeln. Somit fängt man nie wirklich was neues an, sondern greift immer nur bestehendes auf und erweitert es.

Zu wissen, dass ich nichts anderes brauche, ausser meinen Körper um den Tag zu füllen, hat etwas extrem befreiendes.